Das Wort „Rechtsextremismus“ hat jeder schon einmal gehört. Ob in den sozialen Medien, in der Schule oder unter Bekannten. Doch was ist Rechtsextremismus überhaupt? In welchen Formen kann dieser auftreten und wie betrifft uns dieser?
Am 28. und 29. September 2026 fand für die Klassen 10a und 10b an je einem Tag eine Prävention gegen Rechtsextremismus statt. Ziel war es, uns über das Thema zu informieren und uns zu zeigen, wie Rechtsextremismus im Alltag, und besonders in sozialen Medien, auftreten kann.
Zu Beginn gab es ein Kennenlern-Spiel. Danach beschäftigten wir uns mit verschiedenen TikTok-Beispielen und überlegten, welche Wirkung solche Inhalte auf Menschen haben können. Dabei wurde uns bewusst, dass Musik, Sprache und Bilder unsere Meinung beeinflussen können und dass es wichtig ist, Informationen selbst zu hinterfragen.
Nach der Pause führten wir ein Rollenspiel zu einer SMV-Sitzung durch. Dabei diskutierten wir, ob eine rechtsextreme Musikband an einer Schule auftreten sollte. Durch die verschiedenen Rollen konnten wir unterschiedliche Meinungen kennenlernen und die möglichen Folgen unserer Entscheidungen betrachten.
Anschließend beschäftigten wir uns mithilfe eines Eisberg-Diagramms genauer mit den verschiedenen Formen von Rechtsextremismus. Wir ordneten verschiedene Beispiele ein und besprachen Fälle, in denen Menschen von Rechtsextremismus betroffen waren. Zum Schluss bearbeiteten wir alltägliche Situationen und diskutierten verschiedene Lösungsmöglichkeiten.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Präventionsveranstaltung eine gute Möglichkeit war, sich genauer mit Rechtsextremismus auseinanderzusetzen. Obwohl wir bereits einiges über das Thema wussten, konnten wir neue Dinge lernen und andere Sichtweisen kennenlernen. Besonders die Beispiele aus den sozialen Medien und das Rollenspiel haben uns gezeigt, dass Rechtsextremismus nicht immer direkt erkennbar ist und auch im Alltag vorkommen kann.
Text von Alessia Tila, Klasse 10b